reflexion über die entstehung der projektarbeit

 

Beim Erstellen der Projektarbeit, habe ich lange über das Titelthema nachgedacht. Zum Einen wollte ich ein Thema, dass kongruent mit mir als Mensch ist, mich persönlich berührt und schon begleitet hat. Zum Anderen natürlich ein Thema, das offen genug ist, um Texte unterschiedlicher Genres zu beherbergen.

 

Nach längerem Jonglieren, habe ich mich auf "Worte für Werte" geeinigt. Die Kongruenz zu mir als Person, zeichnet sich dadurch ab, dass ich versuche, meine Worte mit positiven Werten zu paaren. Ebenso möchte ich mit meinen Worten Licht auf Werte werfen, die in der Gesellschaft Unterstützung brauchen.

Texte zum einsprechen zu finden von Menschen, die Werte mit ihren Worten vermitteln, war kein Problem. Ich liebe Biographien. Meine Wahl fiel auf Nelson Mandela und William Wilberforce.

Die Suche nach einem Werbetext, gestaltete sich schwieriger. Ich war auf der Suche nach einem Text, der meine Stimme in einer weiteren Facette betonen würde und dennoch zum großen Thema passen würde. Nivea Glanzshampoo hat das Rennen gemacht. Worte für äußere Werte.

Den Schauspielerischen Text zu finden, hat auch etwas länger gedauert. Ich wollte ein Drama im Gegensatz zum getragenerem Romanausschnitt Metaxas. Schiller brachte dann die Abwechslung und gleichzeitig eine Herausforderung.

 

Das Einsprechen hat mir großen Spaß gemacht. Leider hatte ich beim ersten Einsprechtermin leichten Schnupfen. Beim Anhören der Aufnahmen im Nachhinein, störte mich das näseln. Daher entschied ich mich, den Roman erneut aufzunehmen. Bei Werbung, Sachtext und Schauspiel beließ ich es bei den ersten Aufnahmen, allerdings mit einer leisen Unzufriedenheit. Warum habe ich die Texte nicht neu eingesprochen? Ich ärgerte mich. Da hatte mir einfach der Mut gefehlt, die Kurszeit im Studio noch weiter für mein Projekt zu strapazieren. Was habe ich daraus gelernt? Mut, für die eigene Sache, um sich ein nach-ärgern zu ersparen. Exzellenz anstreben.

 

Insgesamt kann ich sagen, diese Projektarbeit hat Spaß gemacht.

Wie schön, sich mit etwas intensiv zu beschäftigen,

wo Herz, Spaß und Profession sich die Hand reichen.

 

Johanna Walter